Als Pragmatiker mit Wirtschaftshintergrund und sozialen Wurzeln möchte ich Wirtschaft, Gemeinwohl und Klimaschutz zusammendenken und zusammenbringen.

Nach der Realschule habe ich meine ersten Berufserfahrungen in der sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gemacht. Im Rahmen meiner Ausbildung durfte ich auch die Resozialisierungsarbeit im Jugendstrafvollzug kennenlernen. In dieser über zehnjährigen Tätigkeit wurde mir bewusst, wie wichtig unser Sozialstaat und der Einsatz für die Schwächeren unserer Gesellschaft sind.

Meinen Traum vom eigenen Unternehmen habe ich Anfang der 90er in Zusammenarbeit mit jungen Produktdesignern erfüllt. Aus der unternehmerischen Verantwortung und der Erfahrung, selbst etwas Innovatives von null zu entwickeln, habe ich wertvolle Erkenntnisse für meinen weiteren Lebensweg gewonnen

Um meine wirtschaftlichen Kenntnisse auch theoretisch zu vertiefen, folgte berufsbegleitend ein internationaler MBA in Berlin, Chicago und St. Gallen. Durch meine langjährige Führungserfahrung in innovativen Industrieunternehmen konnte ich vertiefte Kenntnisse aus den Branchen Automotive, Bau, Textil, Elektronik und Software erwerben. Seit ein paar Jahren bin ich als Unternehmensberater und Interim-Manager zu den Themen Strategie und Krisenmanagement tätig.

Engagement für die Balinger Tafel auch in Corona-Zeiten.
Engagement für die Balinger Tafel auch in Corona-Zeiten.

Als gebürtiger Berliner lebe ich seit mehr als 20 Jahren im Tüftlerland Baden-Württemberg, bin verheiratet und habe vier Kinder, die mittlerweile über Studium und Beruf ihre eigenen Wege gehen. In meiner Freizeit engagiere ich mich zudem für verschiedene Soziale Projekte.

Klimaschutz und Wirtschaft zusammen denken

Um die Klima- und Wirtschaftskrise des 21. Jahrhunderts erfolgreich zu beantworten, brauchen wir eine Transformation in eine neue sozial-ökologische Marktwirtschaft. Diese ist am Gemeinwohl orientiert und unterliegt einer Kreislaufwirtschaft, die unsere natürlichen Ressourcen schützt. Dafür müssen wir die Bedürfnisse von Mensch, Natur und Wirtschaft zusammenbringen, was nur als gemeinsamer Kraftakt aller beteiligter Akteure gelingen kann. Dabei bin ich Brückenbauer, um Politik, Wirtschaft und Bürger*innen in den Dialog zu bringen.

Während meines politischen Engagements im Zollernalbkreis konnten wir bereits mit einem Grünen Wirtschaftsbeirat erste Schritte gehen. Zusätzlich bringe ich meinen Erfahrungsschatz aus der Wirtschaft auch in der LAG Wirtschaft, Finanzen und Soziales sowie als Mitglied der BAG Wirtschaft und Finanzen und im Länderrat ein. Die Arbeit in politischen Gremien macht mir große Freude. Es gibt nichts Schöneres, als Dinge zum Guten zu bewegen.

Das grüne Grunsatzprogramm vereint Qualität, Innovation, Nachhaltigkeit und Wohlstand.

Ich bin außerdem stolz darauf, dass das Grundsatzprogramm 2020 der Grünen den Wettbewerb zwischen Unternehmen als zentrale Triebfeder für Qualität, Innovation, Nachhaltigkeit und Wohlstand sieht. Die Grüne Wertschöpfung in Verbindung mit gemeinwohlorientierten Werten, auf der Grundlage von nachhaltigen Zielen möchte ich auch als Mitglied des Bundestags voranbringen.

Mein Angebot bietet unterschiedliche Ansätze, um mit Unternehmer*innen Arbeitnehmer*innen, Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Ziel ist es, gemeinsam eine zukunftsfähige und nachhaltige Erneuerung der Marktwirtschaft zu denken und zu gestalten. Hierbei spielt der innovative Unternehmer*innengeist genauso eine Rolle wie die Gestaltung der Arbeitswelt und soziale Bedingungen von Arbeitnehmerinnen.