Verantwortungsbewusstes Wirtschaften hat die Aufgabe, dem Gemeinwohl zu dienen und im Einklang mit dem Fortbestand unserer natürlichen Ressourcen zu stehen.

Indem sie sich an sozialem, nachhaltigem und klimaneutralem Handeln ausrichtet, erfüllt sie das Sicherheitsversprechen dieser und folgender Generationen. Für das 21. Jahrhundert bedeutet dies, dass sich unser Wirtschaften weniger nach materiellem Reichtum, sondern an der Lebensqualität für alle ausrichten soll. Wir müssen die berechtigten Forderungen von „Fridays for Future“ und unserer Grünen Jugend nicht nur ernst nehmen, sondern als Auftrag sehen und in politisches Handeln umsetzen!

Ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Wirtschaftssystem gelingt nur im Dialog.

Die Transformation in ein neues zukunftsfähiges Wirtschaftssystem wird nur gelingen, wenn wir Unternehmen und die Interessen der Arbeitnehmer*innen beteiligen und in einem engen Dialog einbinden.

Damit die Marktwirtschaft sich nachhaltig durch Innovationen, technologischen Fortschritt, eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und attraktive Arbeitsplätze entwickeln kann, braucht es ordnungspolitische Leitplanken. Dadurch erhalten Unternehmen verlässliche Planungssicherheit und als Gesellschaft erreichen wir die notwendigen Klimaziele.

Die COVID-19-Pandemie hat viele Missstände und Schwachstellen unseres bisherigen Wirtschaftens noch mal deutlich sichtbar gemacht. Gleichzeitig ist ein Bewusstsein dafür entstanden, dass sich hier etwas ändern muss. Statt kurzfristigem Aktionismus und leeren Versprechungen sollten wir den Wiederaufbau nutzen, um unsere zukünftige Wirtschaft nach sozialen und ökologischen Maßstäben neu auszurichten.